Kdt, Brigadier Martin Vögeli (im Bild mitte) übte mit seiner InfBrig 7 auf hohem Niveau …

unter dem Begriff Kaderbrigade. Dieser Begriff ist nicht zufällig gewählt so der Schweizer General. Er hat einen zweifachen Ursprung. Zum einen kann er direkt aus den Begriffen der Führungselemente der Armee 2004 herausgelesen werden. Dort ist der Begriff des Reserveverbandes nähmlich unter anderem definiert als “… bestehen aus Angehörigen der Armee, die (mit Ausnahme der Offiziere) keinen AusbldgDienst mehr leisten.” Zum zweiten haben unsere Offiziere, in den letzten Jahren – und natürlich vor allem im ersten Taktikkurs (TK) 2011 – bewiesen, dass Sie den Begriff auch mit Stolz führen dürfen. Weil Sie keine Mannschaften im Dienst haben, können Sie sich auf das Training der Führungstätigkeiten fokussieren und darin noch erfahrener werden.
Der TK 2011 war für Br Vögeli ein grosser Erfolg. Die Armeeführung hat den Wert der Kaderausbldg wieder erkannt und im Rahmen der WEA ihr einen festen Stellenwert im Ausbildungs- und Dienstleistungsmodell der Zukunft gegeben. Obwohl die letzte Durchführung bei allen Beteiligten zu einer grossen Zufriedenheit geführt hat, konnten sie in einem selbstkritischen Rückblick – und im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung – einige Optimierungspotentiale ausloten. Auf dieser Basis wurde der TK 2013 ausgearbeitet.
Für die Durchführung des TK 2013 standen drei Punkte im Zentrum:
  • es werden auf allen Stufen vom Trp Kö Kdt bis zum Zfr Entschlussfassungsübungen durchgeführt
  • ein Schwergewicht liegt auf dem Anlegen und Durchführen von Kriegsspielen (modern ausgdrückt: Wargaming)
  • schließ´lich geht es auch darum, dass das militärische Wissen überprüft wird und die praktische Ausbldg wiederum einen (ge-)wichtigen Teil der TK 2013 ausmacht.
Nach diesen Willkommensworten, forderte der Brigadier die Teilnehmer aus der Schweiz, Österreich und Deutschland auf, sich in Gruppen eingeteilt, dem jeweiligen “Bärenführer” anzuschließen, um die praktische Ausbldg hautnah mit zu erleben…

Text: Br InfBr 7 Martin Vögeli / Werner Wölfel
Bild: Werner Wölfel