Die sicherheitspolitische Infofahrt sollte die Kreisgruppe Schwaben-Nord dieses mal in die Region Ostfriesland führen. Unterkunft, sowie Grundverpflegung  wurden vom Kommando Schnelle Eingreifkräfte Sanität (SES) Leer sichergestellt. Der Spottertag am Freitag und der Flugtag am Samstag beim Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ (JG 71 „R“) in Wittmund besucht. Den Abschluss der Informationsfahrt bildete am Sonntagvormittag die Besichtigung mit Führung durch die Meyer Werft GmbH in Papenburg.

Kreisvorsitzender Schwaben-Nord, Werner Wölfel hatte auch in diesem Jahr für seine Kreisgruppe eine sehenswertes Programm zusammengestellt und trotz aller Widrigkeiten, auch bedingt durch die Reduzierung der Bundeswehr, eine Unterkunft beim SES in Leer finden können.

Der Flugtag beim JG 71 „R“ in Wittmund hatte vorrangig die Aufgabe die gute alte Phantom außer Dienst und den Eurofighter in Dienst zu stellen. Beim Spottertag am Freitag konnten Flugzeuge der Bundeswehr wie Transall, Breguet-Atlantik, BO-105, EC 135, Do 28 usw. besichtigt und fotographiert werden. Verschiedene befreundete Nationen hatten ihr kommen angekündigt, aber aufgrund der widrigen Wetterlage des Vortages nicht anfliegen können. Aber das was ausgestellt wurde, war nicht weniger interessant.

Während des Flugtages am Samstag, zeigten dann die Besatzungen neben der Phantom in verschiedenen Ausführungen auch die fliegerischen Eigenschaften des Eurofighter

Auch waren üblicherweise verschiedene Firmen ausgestellt; sowie die Reservistenkameradschaft Aurich unter Leitung von Hauptmann a.D.d.R. Wolfgang Diesbanning und das Team der Nachwuchsgewinnung aus Frankfurt anwesend. Mit dem Wehrdienstberater StFw Karl Scherlin wurden aufgrund alter Freundschaft Erinnerungen aufgefrischt.

Die sonntägliche Heimfahrt fand nach der Besichtigung mit Führung der Meyer Werft GmbH in Papenburg durch Herrn Schulte statt. Die Meyer Werft GmbH ist eine große   Werft in Papenburg, Landkreis Emsland; offiziell als „Meyer Werft GmbH“ firmierend – wurde sie 1795 als Holzschiffswerft gegründet. Das Unternehmen befindet sich in siebter Generation im Besitz der Familie Meyer.
In Papenburg gab es bis 1920 etwa zwanzig Werften. Nur die Meyer-Werft überlebte bis ins 21. Jahrhundert – unter anderem, da das Unternehmen bereits 1872 auf Initiative von Joseph L.Meyer mit dem Bau von Stahl-Rumpfschiffen mit Dampfmaschinen-Antrieb begann. 1997 übernahm die Werft die 1850 als „Maschinenbauanstalt und Schiffswerft“ gegründete Nneptun-Werft in Rostock. Die Meyer-Werft hat etwa 2.600 Beschäftigte, davon rund 300 Auszubildende. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt bei 38 Jahren, die eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von 13 Jahren haben (Stand: 2008). Zusammen mit den zahlreichen Beschäftigten in den Zulieferbetrieben ist das Unternehmen ein äußerst wichtiger Wirtschaftsfaktor im nördlichen Emsland südlichen Ostfriesland. Von 2007 bis 2013 konnten insgesamt 7 Kreuzfahrtschiffe, der sogenannten Sphinx-Klasse auch bekannt unter AIDA (als letzte die AIDAstella) vom Dock laufen. Im Mai 2011 feierte die Werft das 25-jährige Bestehen des eigenen Kreuzfahrtschiffbaus.
Im Oktober 2012 betätigte Norwegian Cruise Line eine weitere Bestellung einer erweiterten Breakaway-Plus-Klasse mit Auslieferung im Herbst 2015. Diese Schiffe werden 163.000 BRZ groß sein. Zu dieser Bestellung gibt es zusätzlich eine Option für ein weiteres Schiff 2017.

Von den Eindrücken der Tage beherrscht, wurden noch lange im Bus Fachgespräche geführt und Pläne für eine Fahrt für das Jahr 2014 geschmiedet.

Text und Bild: Meyer Werft GmbH / Werner Wölfel