die Einladung war auf großes Interesse gestossen …

so konnten nach Eintreffen an der Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth und Busfahrt zum JG 74 die Teilnehmer an der Hauptwache der Wilhelm-Frankl-Kaserne in Neuburg/Donau durch Oberstabsgefreitin Monika Gnitsch in Vertretung von Oberstabsfeldwebel (OSF) Ralf Schmitt begrüßt und zum Kinosaal zum weiteren Programm begleitet werden.
Hptm Mocka begrüßte die nordschwäbischen Reservisten und gab bekannt, dass das Vorhaben in der geplanten Form so nicht durchgeführt werden könne, nachdem das Geschwader nach Alaska verlegt habe und auch InfoMstr OSF Ralf Schmitt kurzfristig früher habe nachfolgen müssen. Nachdem zudem auch der Dienstablauf aus verschiedenen Gründen geändert wurde findet auch diese Woche keine Spätschicht mit Flugbetrieb statt. Anhand eines power-point-gestützten Vortrages erläuterte Hptm Mocka:: Geschichte, Unterstellung/Organisation, Auftrag und Infrastuktur:: des Geschwaders.
Ein Filmvortrag über das JG 74 rundete seine Ausführungen ab:
05.1961                Beginn als JG 74 mit F-86 K
05.1964                Umrüstung/Flugbetrieb mit Starfighter F-104 G
09.1974                Umrüstung in neues Waffensystem Phantom F-4 F
seit 25.07.2006 neues Waffensystem Eurofighter
Das JG 74 ist der 4.ATAF mit 2 Eurofighter als Alarmrotte unterstellt, die in ständiger Bereitschaft, innerhalb kürzester Zeit, bei Verletzungen im Luftraum zum Einsatz kommen können.
Weiter ging es unter Führung von Oberstabsgefreitin Monika Gnitsch über die Alarmstraße auf die Basis Zell zur Flugplatzfeuerwehr.
Herr Anton Giedl stellte den Teilnehmern den Tagesablauf sowie die Räumlichkeiten und Gerätschaften „seiner Feuerrwehr“ vor.
U.a. konnten neben den neuen Generationen von Löschfahrzeugen mit 8.000 ltr. Löschwasser, einer Länge von 11 mtr. und einer Breite von 3 mtr. auch überdimensionale Waschmaschinen bestaunt werden.
Löschfahrzeug_8.000 ltr. Wassertank_11 mtr. lang und 3 mtr. breit ... Herr Giedl und Frau Mayer bei den Waschmaschinen ...
Den Abschluss des Truppenbesuches stellte die Besichtigung des Geschwader-Museums dar, wo eine F-86 K, ein Starfighter F-104 G sowie eine Phantom F-4F mit entsprechender Dokumentation beäugt werden konnten. Einige Teilnehmer nahmen die Gelegenheit war, in der Phantom Platz zu nehmen, um den Arbeitsplatz eines Piloten aus nächster Nähe zu betrachten.
Nach Dankesworten durch KrsVors Werner Wölfel an OSG’in Monika Gnitsch ging es mit etwas Wehmut an die Heimfahrt.

So interessant das Ganze auch war; so mancher vertagte seine Hoffnung auf eine erneute Besichtigung, dann hoffentlich mit Flugbetrieb beim Jagdgeschwader in Neuburg/Donau.

Bilder: Ernst Wiedemann/Klaus Langer

Text: KrsVors Werner Wölfel