Kriminaloberrat Holger Schmidt erhält vom KrsVors Werner Wölfel das Gastgeschenk der Kreisgruppe Schwaben-Nord

Der 10. sicherheitspolitische Jahresempfang des Reservistenverbandes Schwaben-Nord fand in Donauwörth statt. Als Hauptreferent des Tages konnte Kriminaloberrat Holger Schmidt vom Bayerischen Landeskriminalamt Bayern aus München über die „Deradikalisierung im Spannungsfall der aktuellen Sicherheitslage“ berichten.

Kreisvorsitzender Werner Wölfel begrüßte Reservisten aus allen Ebenen des Verbandes sowie Ehrengäste von Bundeswehr, Behörden, Geldinstituten und Politik im Zeughaus des Rathauses der Großen Kreisstadt Donauwörth. In Ihren Grußworten dankten Oberbürgermeister Armin Neudert, Abgeordnete des Bayerischen Landtags Wolfgang Fackler und Johann Häusler sowie Landrat Donau-Ries Stefan Rössle den Reservisten für ihre ehrenamtliche Arbeit und stellten u. a. fest, dass die Aussetzung der Wehrpflicht und Reduzierung der Bundeswehr aus heutiger Erfahrung nicht positiv zu bewerten ist.

Holger Schmidt verdiente sich besondere Aufmerksamkeit mit einem Einblick in die verschiedenen Aufgabenbereiche des Kompetenzzentrums für Deradikalisierung als wichtigen Ansprechpartner für Polizei, Justiz und Sicherheitsbehörden.
Das Problemfeld Radikalisierung junger Menschen für extremistische Gruppierungen wurde von Schmidt in Beispielen mit Bild und Videoeinspielung dargestellt und mit welcher Vorgehensweise ein Radikalisierungsprozess eingeleitet wird. Er zeigte auf, wie wichtig dabei schnelles Eingreifen und erzieherische Präsenz bis zur Ausstiegsbegleitung mit Einbindung der Angehörigen ist.
Abschließende Fragen aus dem Plenum rundeten den kurzweiligen Vortrag über dieses aktuelle Gesellschaftsproblem ab.

Für die musikalische Umrahmung unter Stabführung von Kapellmeister Hans Rexel sorgte in gewohnter Weise der Reservistenmusikzug Nordschwaben „König Ludwig“.

Beim anschließenden Empfang vertieften die Anwesenden, teilweise zusammen mit dem Referenten, das Thema des Tages.

Bild und Text: W. Stegmüller / W. Wölfel